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Über das Projekt14. Mai 2026·6 min

Warum wir Looyal bauen

Angefangen hat alles mit einer verlorenen Stempelkarte in einem Buchladen in Wil SG. Heute nutzen Läden Looyal, weil Wallet-Loyalty endlich das kann, was Papier und Apps nie geschafft haben.

PB

Patrik Berisha

Founder & Product

Es gibt Produkte, die aus einer Marktanalyse entstehen, und es gibt Produkte, die aus einer täglichen Frustration entstehen. Looyal gehört klar in die zweite Kategorie.

Der Buchladen in Wil und die verlorene Karte

Angefangen hat es mit einem kleinen Buchladen in Wil SG. Jedes Mal, wenn ich dort etwas kaufte, drückte mir die Besitzerin eine Papp-Stempelkarte in die Hand. Und jedes Mal war sie beim nächsten Besuch weg - im Fach vom Portemonnaie geknickt, im Auto vergessen, in irgendeiner Jackentasche verschwunden. Nach der gefühlt fünften neuen Karte war klar: So kann das nicht das Ende der Fahnenstange sein.

Beim Nachfragen in anderen Läden immer dieselbe Antwort. Die einen drucken weiter Papp-Karten, die niemand behält. Die anderen zahlen 120 CHF im Monat für eine App, die eh keiner ihrer Kunden installiert. Dazwischen: nichts.

„Die App-Anbieter wollen 120 CHF im Monat für ein System, das kein Kunde installiert.“

— Ein Zürcher Ladenbesitzer, Herbst 2025

Warum es Looyal geben musste

Apple Wallet und Google Wallet sind seit Jahren auf jedem Smartphone vorinstalliert. Die Infrastruktur ist da. Der Kunde muss nichts herunterladen, nichts registrieren, keinen App-Store-Login raussuchen. Trotzdem baut die Loyalty-Branche seit einem Jahrzehnt Apps, die eigene Ökosysteme wollen. Aus einem einfachen Grund: Apps liefern Analytics, Push-Nachrichten und einen Vendor-Lock-in. Nur nutzen sie halt niemand.

Wir haben die Kette umgedreht. Wallet-Pass als Standard, QR-Code am Tresen, Push-Nachrichten direkt aufs Lockscreen. Kein Nachrüsten eines POS-Systems, keine SDK-Integration, keine Beratungs-Rechnung. Der Ladenbesitzer klickt zusammen, was er braucht, und ist in unter 15 Minuten live.

Was uns wichtig ist

  • Geschwindigkeit vor Vollständigkeit. Lieber ein Feature, das heute läuft und morgen verbessert wird, als sechs Monate Roadmap-Diskussion.
  • Datenschutz ist Default. Kundendaten liegen bei Neon Postgres in Frankfurt. Kein Tracking, kein Third-Party-Analytics.
  • Fair für kleine Läden. Der Free-Tier ist echt kostenlos - nicht 30 Tage Trial mit versteckter Karte. Pricing skaliert mit dem Erfolg.
  • Standards statt Lock-in. Google Wallet API, offene Datenexporte, klare Datenmodelle. Wer wechseln will, nimmt alles mit.

Wo wir heute stehen

Heute nutzen Läden Looyal für Punktekarten, Coupons und Push-Kampagnen. Cafés, Coiffeur-Studios, Barbershops, Bäckereien, Buchhandlungen, Fitness-Studios. Wir sind noch klein und das ist gut so - jede Woche gibt es Feedback von echten Betreibern, und wir bauen im engen Austausch weiter.

Du willst dabei sein?

Wir suchen aktuell Sales Manager für jeden Deutschschweizer Kanton. Rein auf Provisionsbasis - 50 % im ersten Vertragsjahr, wiederkehrend danach.

PB

Geschrieben von Patrik Berisha

Founder & Product bei Looyal. Fragen oder Feedback? info@looyal.ch

Looyal selbst ausprobieren?

Kostenlos starten. In 15 Minuten der erste Wallet-Pass am Tresen.